Transparent abgerechnet

Schädlingsbekämpfung Kosten Duisburg

Die meisten Menschen rufen bei einem Kammerjäger nicht deshalb ungern an, weil sie den Befall aushalten wollen. Sie rufen ungern an, weil sie nicht wissen, was am Ende auf der Rechnung steht. Deshalb steht es hier, offen und vor dem ersten Anruf.

0176 4287 6094Kostenlose & unverbindliche telefonische Beratung
  • Sachkundenachweis TRGS 523
  • Kurzfristige Termine
  • Dokumentierte Ausbringung
Geöffneter Einsatzkoffer mit Präparaten und Werkzeug
Preis verbindlich vorab
Zugelassene Biozide
Dokumentierte Ausbringung
Artenschutz beachtet
Kurzfristige Termine

Die Regel in einem Satz

Für jeden Einsatz von Bernhardt Schädling gilt eine feste Einsatzpauschale ab 69 € (Anfahrt inklusive), zzgl. Material und Aufwand. Und: Den Gesamtpreis nennen wir Ihnen verbindlich vor Arbeitsbeginn — nachdem wir Ihren Fall gesehen haben, nicht vorher am Telefon geschätzt.

Was in der Einsatzpauschale enthalten ist

Die Einsatzpauschale deckt den Einsatz als solchen ab: die Anfahrt zu Ihnen nach Duisburg, die Begehung, die Bestimmung der Art und die fachliche Einschätzung, was zu tun ist — einschließlich der Ansage, wenn nichts zu tun ist. Es gibt bei uns keine gesonderte Anfahrtsposition, kein Kilometergeld und keinen Zuschlag dafür, dass wir hinausgefahren sind.

Was nicht in der Pauschale steckt, sind Material und Aufwand. Also die Köder, Ködergele, Boxen, zugelassenen Biozide, das Abdichtmaterial, das Abwehrsystem, das Wärmegerät — und die Arbeitszeit, die Ihr Fall tatsächlich braucht. Diese Positionen rechnen wir nach der wirklich erbrachten Arbeit ab, nicht nach Schätzung.

Warum wir keinen Gesamtbetrag ins Internet schreiben

Weil er nicht ehrlich wäre. Ein frei sitzendes Wespennest am Carport ist schnell erledigt; dasselbe Nest tief im Rollladenkasten im zweiten Obergeschoss ist eine völlig andere Arbeit. Wer trotzdem einen Endpreis ins Netz stellt, hat entweder großzügig aufgeschlagen oder muss vor Ort nachfordern. Beides wollen wir nicht.

Was wir stattdessen tun: Wir kommen, sehen uns die Sache an, erklären das Vorgehen und nennen einen verbindlichen Gesamtpreis, bevor der erste Handgriff passiert. Sagen Sie an dieser Stelle Nein, ist das in Ordnung — dann bleibt es bei der Einsatzpauschale für Anfahrt und Begutachtung.

Was den Aufwand tatsächlich treibt

  • Befallsart. Eine Ameisenstraße, ein Rattenbau und ein Hausbock im Dachstuhl sind drei verschiedene Berufe.
  • Befallsgröße. Ein Frühjahrsnest ist deutlich kleiner als ein Hochsommernest im August; einzelne Tiere am Komposter sind etwas anderes als ein etablierter Bau.
  • Zugänglichkeit. Kriechkeller, verbauter Hinterhof, Einbaumöbel, verkleidete Leisten, enge Schächte — jede Verkleidung kostet Zeit.
  • Höhe. Arbeiten mit Leiter, Gerüst oder Hubsteiger brauchen mehr Sicherung und mehr Zeit als Arbeiten in Griffhöhe.
  • Verfahren. Die chemiefreie Wärmebehandlung ist technisch und zeitlich deutlich aufwändiger als eine gezielte Biozidbehandlung. Eine Umsiedlung ist aufwändiger als eine Entfernung. Eine Begasung ist ein Sonderfall mit eigenen Auflagen.
  • Anzahl der Termine. Bei Wespen genügt meist einer. Bei Bettwanzen, Schaben und Flöhen gehören Nachkontrolle und gegebenenfalls Nachbehandlung zum Verfahren, weil aus Eiern und Puppen Tiere nachschlüpfen.
  • Objektgröße und Zahl der Einheiten. Ein Reihenhausgarten braucht weniger Köderstationen als ein Hof mit Nebengebäuden; ein Mehrfamilienhaus verlangt oft die koordinierte Behandlung mehrerer Wohnungen.
  • Umfang der Sicherung. Wie viele Eintrittsstellen abzudichten sind, wie viele Meter Kante zu sichern sind — das ist der nachhaltige, aber eben auch der messbare Teil der Arbeit.

Der Aufwand je Leistung — qualitativ

Diese Tabelle nennt keine Beträge. Sie zeigt, woran bei der jeweiligen Leistung der Aufwand hängt, damit Sie den Gesamtpreis, den wir vor Ort nennen, einordnen können.

LeistungWas den Aufwand bestimmt
WespenZugänglichkeit (frei sitzend, Rollladenkasten, Dachziegel, Erdnest), Höhe und Leitereinsatz, Umsiedlung statt Entfernung, Nestgröße im Jahresverlauf
HornissenGenehmigungsweg über die Untere Naturschutzbehörde, schonendes Absaugen und Umsetzen des Nests, Lage und Höhe, Dokumentation
BettwanzenVerfahrenswahl Wärme- oder Biozidbehandlung, Zahl der Räume und Möbelstücke, mehrere Termine mit Erfolgskontrolle, Zahl betroffener Wohneinheiten
RattenGröße des Geländes, Zahl der Köderstationen, Umfang der Abdichtung, Zahl der Kontrolltermine, Dokumentationsaufwand
MäuseArtbestimmung, Zahl der Fallen und Köderpunkte, Umfang der Abdichtung der Eintrittsstellen, Nachkontrolle
Kakerlaken / Schabenmehrere Behandlungsdurchgänge wegen der Eikapseln, Zahl der Räume und Einheiten, Monitoring mit Klebefallen, Wohn- oder Gewerbeobjekt
AmeisenNestlokalisierung innen oder außen, Länge und Zahl der Laufstraßen, Köderstrategie, Abdichtung, Nachkontrolle
MarderZahl und Lage der Einschlupfstellen, Dachhöhe und Zugang, Umfang der Abdichtung, zusätzliche Reinigung und Geruchsbeseitigung
SilberfischeAufwand der Ursachensuche an der Feuchtigkeit, Zahl der Räume, häufig überwiegend Beratung statt Behandlung
FlöheFläche der Umgebungsbehandlung (Teppiche, Polster, Ritzen, Tierlager), Abstimmung mit der Tierarztbehandlung, Nachbehandlung wegen schlüpfender Puppen
MottenKleider- oder Lebensmittelmotte, Aufwand für Suche und Entsorgung der Quelle, biologische Bekämpfung mit Schlupfwespen, Zahl der Schränke und Lager
Taubenzu sichernde Kantenlänge und Höhe, Abwehrsystem (Netz, Spikes, Spanndraht, Schrägblech, Elektroabwehr), Gerüst oder Hubsteiger, ob eine Kotsanierung dazukommt
HolzschädlingeBefund aktiv oder inaktiv, Verfahren (Heißluft, Tränkung, Bohrlochinjektion, Begasung), Größe des Dachstuhls, Statik-Relevanz nach DIN 68800

Vertiefen können Sie das dort, wo es konkret wird: Bettwanzenbehandlung im Detail, Wespennester und ihre Fundorte, Rattenbekämpfung Schritt für Schritt, Abwehrmontage und Kotsanierung und Holzschutz nach DIN 68800.

Vermieter oder Mieter — wer zahlt?

Das ist die häufigste Kostenfrage nach der ersten. Zur Orientierung, ausdrücklich nicht als Rechtsberatung:

  • Grundregel: Schädlingsbekämpfung ist regelmäßig Sache des Vermieters. Nach § 535 BGB muss er die Mietsache in vertragsgemäßem, also schädlingsfreiem Zustand halten. Die Kosten einer akuten Bekämpfung trägt deshalb grundsätzlich der Vermieter.
  • Ausnahme nach dem Verursacherprinzip: Hat der Mieter den Befall nachweislich verursacht — etwa durch unsachgemäße Lebensmittellagerung — kann er kostenpflichtig werden. Die Nachweispflicht liegt zunächst beim Vermieter.
  • Betriebskosten: Vorbeugende, regelmäßige Maßnahmen wie routinemäßig ausgelegte Köderboxen können teils umlagefähig sein. Die akute Bekämpfung bei Befall ist Instandhaltung und in der Regel nicht umlagefähig.
  • Mietvertragsklauseln, die die Schädlingsbekämpfung pauschal dem Mieter aufbürden, sind regelmäßig unwirksam.

Im Streitfall helfen Mieterverein oder Anwältin weiter — wir liefern die Dokumentation des Einsatzes, die Sie dafür brauchen.

Fragen Sie einfach

0176 4287 6094 — sagen Sie uns Ihren Fall, wir sagen Ihnen, was wir vorhaben. Die feste Einsatzpauschale ab 69 € enthält die Anfahrt, den Gesamtpreis erhalten Sie verbindlich vor Arbeitsbeginn. Für akute Lagen gibt es Termine bei akutem Befall, einen Überblick über welche Leistungen dahinterstehen sowie weitere Fragen und Antworten und die Schädlingsbekämpfung in Duisburg im Überblick.